Seit vier Generationen wird MANN+HUMMEL als eines der größten Familienunternehmen mit stetig steigendem Umsatz geführt. Beim Familientreffen in Ludwigsburg treffen die Mitglieder der Familie Lachmann, Klamert und Geiger zusammen. Es herrscht ein reger Austausch zu 75 Jahren Firmengeschichte.

Bereits in dritter Generation arbeiten Mitglieder der Familie Lachmann, Klamert und Geiger für den Filtrationsspezialisten. Bei Kaffee, Tee und Kuchen schwelgt man in gemeinsamen Erinnerungen. Siegfried Geiger ergreift als Erster das Wort. "Selbst heute bin ich immer noch mindestens einmal pro Woche im Traum im Betrieb", erzählt der 92-Jährige lächelnd beim Familientreffen im Ludwigsburger Residenzcafé. 

Von 1950, neun Jahre nach der Gründung von MANN+HUMMEL, bis zu seinem Ruhestand war er 38 Jahre lang beim Filtrationsspezialisten beschäftigt. Bis zum heutigen Tag haben er und seine Verwandten nahezu die gesamte MANN+HUMMEL Historie begleitet - das Unternehmen ist halt Familiensache.

"Wenn man über mehrere Generationen hinweg für ein Unternehmen gearbeitet hat, schwelgt man beim Wiedersehen automatisch in Erinnerungen", sagt Rudolf Lachmann und ein gewisser Stolz schwingt in seiner Stimme mit. Er hat Erinnerungsstücke mit in das Traditionscafé gebracht, unter anderem Familienfotos und alte Dokumente aus seinen 28 Dienstjahren bei MANN+HUMMEL in Marklkofen. "Von unserer Terrasse aus können wir direkt auf das Werk sehen",sagt er und sein Sohn Ralf ergänzt: "Wenn draußen die Feuerwehrsirene anging, haben wir direkt hinübergeschaut, um zu sehen, ob das Werk irgendwie betroffen ist." Die Verbundenheit zu MANN+HUMMEL ist bei beiden spürbar. Kein Wunder, waren doch zahlreiche Familienmitglieder für das Unternehmen tätig.

Ralf Lachmann selbst arbeitet am Ludwigsburger Stammsitz. Hier lernte er seine Frau Ines kennen. Auch ihre Familie war bis zurück zur Generation ihres Großvaters bei MANN+HUMMEL beschäftigt oder ist es noch: Großvater Josef Klamert 22 Jahre lang, Vater Klaus seit über 40 Jahren. Siegfried Geiger ist ihr Großonkel. "Ein Auswahlkriterium bei der Partnerwahl war die Tätigkeit bei MANN+HUMMEL sicher nicht", verneint Ines Lachmann, geborene Klamert, schmunzelnd. "Aber als beim ersten Zusammentreffen klar wurde, wie viele aus unseren Familien bereits hier gearbeitet haben, war das schon lustig. Mit der Vorgeschichte ist es vermutlich normal, dass die Firma häufig ein Thema ist - das sieht man ja auch hier am Tisch."

Interview Familie Lachmann

Ines Lachmann zeigt auf die Mitte der gedeckten Kaffeetafel. Zwischen Porzellantassen und Kuchentellern befindet sich die Chronik, die MANN+HUMMEL zum 75-jährigen Bestehen im vergangenen Jahr herausgegeben hat. Einige der Anwesenden beugen sich in regem Austausch über das aufgeschlagene Buch. Eine Chronik für Familie Lachmann, Klamert und Geiger gibt es bislang noch nicht. Eines ist jedoch sicher: MANN+HUMMEL wäre ein großer Teil davon.

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