Feinstaubfresser Technologien

    Mobile Feinstaubpartikelfilter

    In einer Stadt produzieren Kraftwerke, Fabriken und Haushalte Emissionen. Auch Autos, Transport­fahr­zeuge, Busse und Bahnen belasten Menschen und Umwelt. Sie bewegen sich auf engem Raum häufig mehrmals am Tag hin und her. Gelänge es die Fein­staub­­emissions­­bilanz dieser Fahrzeuge zu ver­bes­sern, könnte die Luft­belastung reduziert werden.

    Mit dem Feinstaubpartikelfilter versetzt MANN+HUMMEL Fahrzeuge in die Lage, die von ihren ausgestoßenen Emissionen auszugleichen. Angebracht zum Beispiel auf dem Dach oder am Unterboden eines Fahrzeuges nimmt der Filter Feinstaubpartikel aus der Luft auf. Ventilatoren führen dafür Luft aus der Fahrzeugumgebung an den Filter heran.  Über Sensoren und eine Cloud erfassen und bewerten die Filtrationsspezialisten die Filtrationsleistung sowie Luft- und Wetterdaten.

    Die ersten Tests haben gezeigt, dass der Filter etwa so viel Feinstaubpartikel aus der Luft auffängt, wie ein modernes, mit Benzin oder Diesel betriebenes Fahrzeug bei der Verbrennung ausstößt.

    Stationäre Feinstaubpartikelfilter

    An Orten mit viel Verkehr oder starken Emissionen aus Schornsteinen und geringem Luftaustausch ist die Belastung der Luft besonders hoch. Halten sich hier regelmäßig Menschen auf - wie an großen Kreuzungen, Bahnhöfen oder Unterführungen - ist der Einfluss auf ihre Gesundheit besonders schädlich. An solchen Orten kann ein statio­närer Feinstaub­partikel­filter zur Verbesserung der Luftqualität beitragen.

    Vor seinem Technologie­zentrum an der Schwieberdinger Straße in Ludwigsburg testet MANN+HUMMEL eine Filtersäule. Die Filtrations­experten haben einen Feinstaubpartikelfilter und Ventilatoren in eine Litfaßsäule integriert. Die Ventilatoren ziehen Umgebungsluft an und der Filter fängt Feinstaub aus der Luft auf. Je nach Stärke der Luft­belastung lässt sich die Filterleistung steuern, so dass nur so viel Energie verbraucht wird wie nötig. An Bushaltestellen oder Bahnhöfen lässt sich der Feinstaub­partikel­filter in Werbetafeln oder Informationswände integrieren.

    Bremsstaubpartikelfilter

    Bei einem Bremsvorgang entsteht durch die Abnutzung der Bremsscheibe und des Bremsbelags Staub. Und zwar um ein Vielfaches mehr als durch Abgase. Der Großteil dieser Staubpartikel gelangt bisher in die Umgebungsluft und trägt zu der schlechten Luftqualität in vielen Städten bei. Über 90% des Bremsstaubes sind feine Partikel, die tief in die Lunge des Menschen eindringen können.

    Der Bremsstaubpartikelfilter von MANN+HUMMEL verhindert den Austritt von Partikeln in die Luft direkt an der Quelle. Der Filter fängt 80 Prozent des Bremsstaubes auf. Das haben die Filtrationsexperten im Labor gemessen. Bei den Versuchsfahrten der Feinstaubfresser im Großraum Stuttgart testen sie nun die Leistung des Filters im Straßen­verkehr. Bei PKW, Nutzfahrzeugen, Schienenverkehr und in der Industrie kommt der Filter zum Einsatz - das gilt für alle Antriebsarten: von Elektro- über Hybrid- zu Benzin- oder Dieselmotoren.

    NO2 Feinstaubkombifilter

    Bei starker Belastung der Luft in Städten gelangen Partikel und Schadgase auch in die Innenräume von Fahrzeugen. Die Konzentra­tionen der Schadstoffe kann dort besonders hoch sein. Der NO2 Feinstaubkombifilter von MANN+HUMMEL schützt Fahrzeuginsassen vor solchen Gesundheitsgefahren in der Luft. Durch den Einsatz verschiedener Aktivkohleschichten schützt der Innenraumfilter vor einer Vielzahl schädlicher Gase wie zum Beispiel giftigen Stickoxiden. Eine besondere Beschichtung des Filters hält zudem hohe Mengen an Ammoniak zurück, während eine biofunktionelle Schicht Allergene bindet und die Ausbreitung von Bakterien auf dem Filter verhindert. Unangenehme Gerüche werden so vermieden. Feinste Nanofasern ermöglichen zudem einen verbesserten Schutz vor Feinstaub. Der NO2 Feinstaubkombifilter  ist wie der Feinstaubpartikelfilter und der Bremsstaubpartikelfilter in den Feinstaub­fressern installiert. Generell ist er sowohl für PKW als auch für Nutzfahrzeuge, Schienenverkehr und Industrieanwendungen geeignet.

    Ihre Ansprechpartner

    Thomas Michalak
    Sales & Business Development Manager - Fine Dust Eater