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Gefiltert nach Saubere Mobilität

Innovation als Treiber: Diese Automobil-Trends sind die Zukunft von OEMs

Innovation ist der zentrale Hebel, mit dem OEMs die Transformation der Automobilindustrie aktiv gestalten, statt ihr nur hinterherzulaufen. Sie entscheidet darüber, wer im Wettbewerb um neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Mobilität und digitale Ökosysteme zu den Gewinnern gehört – und wer den Anschluss an die kommenden Automotive-Trends verliert. Elektrifizierung, autonomes Fahren und Konnektivität beschleunigen den digitalen Wandel der Automobilindustrie und verschieben die Wertschöpfung und Margen in Richtung Software, Daten und Services. Parallel wächst der Bestand an Elektrofahrzeugen rasant – von rund 8 Mio. weltweit registrierten Fahrzeugen im Jahr 2019 auf prognostizierte 250 Mio. Fahrzeuge in 2030 – und macht die Automotive-Transformation unumkehrbar.1,2 Für OEMs heißt das: Nur konsequente Innovation sichert Relevanz in einem Markt, in dem neue Akteure aus Tech und Energie ganze Segmente neu definieren.

Schlüsselbereiche der Innovation im Automotive-Sektor

In der Antriebstechnik rücken alternative Antriebssysteme – insbesondere batterieelektrische und Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeuge – immer stärker in den Fokus, um CO₂-Ziele zu erreichen und neue Nutzungsmodelle wie etwa Vehicle-as-a-Service zu ermöglichen. Architektur-Konzepte für BEVs (Battery Electric Vehicles) und FCEVs (Fuel Cell Electric Vehicles) werden dabei zunehmend so entwickelt, dass sie Funktionen wie die Vehicle-to-Grid-Technologie (V2G) und Vehicle-to-Home-Lösungen (V2H) unterstützen, um Elektrofahrzeuge als flexible Energiespeicher in ein vernetztes Energiesystem einzubinden.3​​

  • V2G (Vehicle-to-Grid) beschreibt die bidirektionale Nutzung von Elektrofahrzeugen, bei der Strom nicht nur aus dem Netz ins Fahrzeug fließt, sondern das Fahrzeug bei Bedarf auch Energie zurück ins Stromnetz einspeist und so zur Netzstabilisierung beiträgt.
  • V2H (Vehicle-to-Home) bedeutet, dass das Elektroauto als Energiespeicher für das eigene Haus dient und beispielsweise überschüssige Solarenergie zwischenspeichert oder bei Stromausfällen bzw. zu teuren Lastspitzen das Gebäude mit Strom versorgt.

Parallel dazu entstehen durch Künstliche Intelligenz (KI) völlig neue Wertschöpfungslogiken. Ob KI-gestütztes, autonomes Fahren oder intelligentere Funktionen im Auto: In Zukunft werden Algorithmen die Sicherheit, Effizienz und den Komfort weiter erhöhen und damit endgültig zum Differenzierungsmerkmal für selbstfahrende Autos. Zudem beschleunigt KI im Automotive Engineering die Entwicklung, Tests und die Validierung – ein Kernhebel, um die Forschung und Entwicklung im Automotive-Sektor künftig noch schneller und vor allem datengetrieben auszurichten.

Vernetztes Fahren und Mobilitätsdienste

Bis 2040 wird sich die Fahrzeugarchitektur grundlegend verändern: An die Stelle klassischer, Hardware-orientierter Konzepte tritt zunehmend das Software-defined Vehicle (SDV), bei dem die Software das zentrale Gestaltungselement ist.4 Künftige Fahrzeuge werden damit von Beginn an um eine leistungsfähige Softwareplattform herum entwickelt, statt Software nachträglich an bestehende Hardwarestrukturen anzupassen.​

Für Fahrer:innen entsteht daraus ein neues Mobilitätserlebnis, weil sich Funktionen über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs hinweg per Over-the-Air-Updates (OTA) ergänzen und optimieren lassen. Sicherheitsfeatures, Komfortfunktionen, Personalisierung und Konnektivität können so kontinuierlich weiterentwickelt werden und heben das Nutzungserlebnis auf ein deutlich höheres Niveau. Dadurch verändern sich Produkte, Prozesse und Rollen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Fahrzeuge werden als Plattform gedacht, Updates und Upgrades ermöglichen ein kontinuierlich erweitertes Funktionsportfolio, und vernetztes Fahren ist die Basis für neue Mobilitätsdienste, Flottenanwendungen und datenbasierte Services.​

Studien unterstreichen, wie stark Mobilität mit digitaler Vernetzung verknüpft ist und weiterhin sein wird: Derzeit verfügt etwa die Hälfte aller Fahrzeuge über Konnektivitätsfunktionen, bis 2030 dürfte dieser Anteil auf rund 90 Prozent steigen.5 Treiber dieser Entwicklung ist ein verändertes Kaufverhalten – viele Kunden entscheiden sich gezielt für Modelle mit attraktiven Connectivity-Features, wobei vor allem in China Funktionen wie das immersive Multi-Screen-Interaktionserlebnis, das durch die Smart Cabin ermöglicht wird, oder integrierte Drohnen das Fahrerlebnis neu definieren.

In diesem Umfeld werden Zukunftstechnologien für Automobile wie Vehicle-to-Vehicle- und Vehicle-to-Infrastructure-Kommunikation (V2V und V2I) sowie V2G-Lösungen essentiell, um integrierte Lösungen anbieten zu können, die das Fahrzeug, die Infrastruktur und das Kernthema Energie miteinander verbinden. Für OEMs bedeutet das unter anderem auch, Cybersicherheitslösungen für die Automobilindustrie frühzeitig mitzudenken, um Daten, Fahrfunktionen und Nutzer in einer hochvernetzten Umgebung zu schützen und Vertrauen in das neue Mobilitätsökosystem aufzubauen.

Selbstfahrende Autos werden mehr und mehr zur Realität

Ein autonomes Fahrzeug steht in einem permanenten Datenaustausch – sowohl mit seinen eigenen Sensoren und Systemen als auch mit externen Quellen wie Cloud-Plattformen, anderen Autos, Satelliten, Mobilfunknetzen, Notdiensten und der Straßeninfrastruktur. Auf dieser Basis kann es in Echtzeit entscheiden, welche Geschwindigkeit angemessen ist, wann es bremsen, abbiegen oder auch ein Warnsignal geben muss.​

Zur Einordnung dieser Technologien werden verschiedene Automatisierungsstufen von Level 0 bis Level 5 unterschieden. Während Level 0 für reines, manuelles Fahren ohne kontinuierliche Automatisierung steht, nimmt der Unterstützungsgrad mit jeder Stufe zu, bis auf Level 5, bei dem das System alle Fahraufgaben vollständig übernimmt und menschliches Eingreifen nicht mehr erforderlich ist.6

Bis 2030 ist im Automobilbereich mit mehreren deutlichen Technologiesprüngen zu rechnen. So wird der Anteil der Neuwagen mit Automatisierungsfunktionen auf Level 3 oder 4 voraussichtlich bei rund zwölf Prozent liegen.7

Ständige Innovation: Herausforderungen und Chancen für OEMs

Resilienz wird in Zukunft noch stärker zum entscheidenden Faktor für OEMs: Die Transformation der Automobilindustrie zwingt Hersteller zu flexiblen und resilienten Produktionsnetzwerken und Lieferketten. Neue E-Plattformen, kürzere Softwarezyklen und volatile Märkte erhöhen den Druck auf die Lieferkette, sodass modulare Architekturen, diversifizierte Sourcing-Strategien und transparente Datenflüsse zum Standard werden müssen.​

Für die Geschäftsmodelle von Tier-1-Zulieferern entsteht gleichzeitig Transformationsdruck und Potenzial: Wer sich als Systempartner für Hardware, Software und Services positioniert, kann neue Rollen im Mobilitätsökosystem einnehmen. Damit verschiebt sich die Zukunft in der Automobilproduktion hin zu flexiblen, digital vernetzten Fabriken, in denen digitale Zwillinge die Produktionsplanung, Inbetriebnahme und After-Sales-Optimierung miteinander verbinden.8

Die Transformation der Automobilindustrie: Neue Geschäftsmodelle und Energieintegration

Mit der wachsenden Durchdringung der Elektromobilität entstehen rund um die Automobil-Trends bis 2030 neue Erlösfelder – insbesondere an der Schnittstelle von Mobilität und Energie. V2G-Technologien machen Elektrofahrzeuge zu netzdienlichen Assets, während V2H-Lösungen es Anwendern ermöglichen, überschüssige Energie im Haushalt zu nutzen und so die Automotive Circular Economy (die Kreislaufwirtschaft in der Automobilindustrie) auch im Energiemanagement zu stärken.​​

Diese Entwicklungen zeigen klar die Zukunftstrends in der Automobilindustrie, bei denen flexible Tarifmodelle, bidirektionales Laden und datenbasierte Energiemanagement-Plattformen Teil eines vernetzten Serviceportfolios werden. Automotive-OEMs, die früh in solche Modelle investieren, können sich im Wettbewerb differenzieren und ihre Innovationsstrategien um skalierbare Servicerevenue-Streams ergänzen.

Partnerschaften mit Tech-Unternehmen und Start-ups für neue Trends im Automobilsektor

Die hohe Komplexität von disruptiven Automobil-Trends – insbesondere in den Bereichen Software, KI und Cloud-Infrastruktur – macht strategische Kooperationen zum Erfolgsfaktor9. Kooperationen mit Tech-Unternehmen und Start-ups ermöglichen es OEMs, in Feldern wie dem autonomen Fahren oder vernetzten Services deutlich schneller zu skalieren, als es allein möglich wäre. ​​

In der nahen Zukunft wird KI ein zentraler Bestandteil einer gesunden Automobilindustrie. Für Zulieferer und Technologiepartner wie MANN+HUMMEL entsteht hier Raum, gemeinsam mit OEMs Lösungen zu entwickeln, die die Forschung und Entwicklung im Bereich Automotive beschleunigen, Entwicklungszeiten verkürzen und das Risiko großer Transformationsprogramme verteilen. So wird die Digitalisierung des Automobilsektors zu einem kollaborativen Prozess entlang des gesamten Mobilitätsökosystems.

Automotive-Filtration als Innovationstreiber

Filtration ist ein oft unterschätzter, aber zentraler Enabler von Innovationen im Automotive-Sektor. MANN+HUMMEL entwickelt Filterlösungen für alternative Antriebssysteme wie batterieelektrische Antriebe, Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeuge, E-Achsen und Hybridgetriebe, die Komponenten vor Partikeln, Schadgasen, Feuchtigkeit und chemischen Belastungen schützen.​

Warum die Mobilität der Zukunft auf Filtrationslösungen von MANN+HUMMEL setzt:

  • Besserer Schutz der Menschen im Fahrzeug vor Luftschadstoffen, unangenehmen Gerüchen und Gasen​
  • Hohe Abscheideleistung bei gleichzeitig minimalem Wartungsbedarf.
  • Spürbare Verbesserung der Effizienz und Performance von Antriebssystemen
  • Deutliche Reduzierung von Wartungseinsätzen und ungeplanten Stillständen​
  • Optimale Lebensdauer von Antrieben und zentralen Komponenten
  • Strömungs- und druckverlustoptimierte Filterkonstruktionen​
  • Auf niedrige Kosten und geringen Energieverbrauch ausgelegte, wirtschaftliche und nachhaltige Filtration​
  • Wir bieten sowohl individuelle, kundenspezifische als auch standardisierte Lösungspakete.
  • Ganzheitliches Angebot von Einzelkomponenten bis hin zu kompletten Systemlösungen aus einer Hand.

Für BEVs und FCEVs spielen fortschrittliche Luft- und Flüssigkeitsfiltersysteme eine Schlüsselrolle, um Hochvolt-Batterien, Leistungselektronik und Brennstoffzellenstacks zu schützen – und damit eine wichtige Grundlage für die Zukunft der Fahrzeugtechnik und neue Trends in der Automobilbranche zu schaffen. Gleichzeitig tragen hocheffiziente Innenraumfilter zur Verbesserung der Innen- und Außenluftqualität bei und unterstützen damit unsere ganzheitliche Vision einer sauberen Mobilität.

Nachhaltigere Materialien und Kreislaufwirtschaft

Mit Blick auf die Automotive Circular Economy arbeitet MANN+HUMMEL systematisch daran, nachhaltigere Materialien in der Automobil-Filtration zu etablieren. Dazu zählen Filtermedien auf Cellulosebasis mit pflanzlichen Imprägnierungen, der Einsatz von FSC-zertifizierter Cellulose sowie PU-Schäume aus pflanzlichen Ölen, die den Rohölverbrauch und CO₂-Fußabdruck reduzieren.​

Gleichzeitig erhöht der Einsatz recycelter und recyclingfähiger Kunststoffe in Filterkomponenten die Wiederverwertbarkeit und unterstützt OEMs auf ihrem Weg zur Transformation der Automobilindustrie bis 2030, in der Kreislaufprinzipien entlang der gesamten Wertschöpfungskette verankert sind. Ergänzend dazu entwickeln unsere Filtrationsexperten Lösungen, um PFAS-Emissionen in Brennstoffzellenanwendungen zu minimieren – ein wichtiger Beitrag für saubere und zukunftsfähige Wasserstofftechnologien.​

Intelligente Filter für autonome und vernetzte Fahrzeuge

In hochautomatisierten Fahrzeugen werden Filter und Sensorsysteme zunehmend zu intelligenten Komponenten, die Zustandsdaten liefern und sich in das Gesamtfahrzeugnetz einbinden lassen. Condition-Monitoring-Funktionen und intelligente Filtermodule unterstützen OEMs dabei, Wartungsintervalle (bis hin zu “Zero Maintenance”) zu optimieren, Ausfallrisiken zu senken und die Verfügbarkeit von Flotten und autonome Autos zu erhöhen.​

In Kombination mit KI-gestütztem, autonomem Fahren können diese Daten wiederum in Zukunft genutzt werden, um Algorithmen zu verbessern, Sicherheitsstrategien zu verfeinern und die Gesamtperformance von Software-definierten Fahrzeugarchitektur-Plattformen zu erhöhen. Damit wird Filtration zu einem integralen Bestandteil datengetriebener Services – von Predictive Maintenance bis hin zu neuen Geschäftsmodellen im Aftermarket.

Jetzt und in Zukunft: MANN+HUMMEL gestaltet Automobil-Trends aktiv mit

Bis 2030 wächst der weltweite Fahrzeugabsatz nach aktuellen Studien auf rund 100 Mio. Einheiten und wird vor allem durch Wachstumsmärkte und die zunehmende Elektrifizierung getragen.10 Gleichzeitig steigt der Anteil vernetzter Fahrzeuge und softwarebasierter Funktionen deutlich, sodass die Automotive-Trends bis 2030 von einem hohen Anteil an BEVs, höheren Automatisierungsgraden und neuen Mobilitätsservices geprägt sein werden.​

Für innovative OEMs wird die Zukunft der Automobilproduktion damit zur strategischen Gestaltungsaufgabe: Wer die Chancen von Elektrifizierung, Konnektivität und KI nutzt, robuste Cybersicherheitslösungen etabliert und gleichzeitig auf eine nachhaltige Wertschöpfung und durchdachte Automotive Circular Economy setzt, stärkt seine Position dauerhaft. MANN+HUMMEL unterstützt diese Transformation mit intelligenter, nachhaltigerer Filtration und trägt dazu bei, dass Forschung und Entwicklung Automotive-Innovationen schneller in marktfähige Lösungen für eine saubere, vernetzte und sichere Mobilität übersetzen können.

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