Die Bedeutung von Partnerschaften: UN Nachhaltigkeitsziel SDG 17 für eine bessere Zukunft
Globale Herausforderungen wie der Klimawandel, die weltweite Ressourcenknappheit und soziale Ungleichheiten erfordern Lösungen, die einzelne Akteure oder Staaten nicht bewältigen können. Die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) entstanden 2015 als globale Agenda der Vereinten Nationen, um weltweit nachhaltige Entwicklung, soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz bis 2030 zu fördern. Vor diesem Hintergrund wurde SDG 17, das 17. Sustainable Development Goal (Partnerschaften zur Erreichung der Ziele), festgelegt, um die internationale Zusammenarbeit zu stärken und den Wandel zu beschleunigen. Mit diesem Ziel werden internationale Partnerschaften zwischen Regierungen, Unternehmen und Zivilgesellschaft gefördert, um finanzielle Mittel, technologische Ressourcen und Wissen weltweit gerechter und wirkungsvoller zu verteilen.
Sustainable Development Goal 17: Gemeinsam sind wir stark
Im Kern geht es bei SDG 171 darum, globale Partnerschaften für eine effektive, nachhaltige Entwicklung aufzubauen, die Lösungen sowie Innovationen branchen- und länderübergreifend skalierbar machen. Der Erfolg dieses Ziels hängt direkt von effektiven Strukturen, Vertrauen und einer systemischen Vernetzung aller Beteiligten ab. Insbesondere der Klimawandel – und damit die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 °C gemäß dem Pariser Abkommen2 von 2025 – verdeutlicht die Dringlichkeit, mit vereinten Kräften zu handeln. Das völkerrechtliche Fundament dafür bilden die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen und internationale Verträge mit weltweit 198 Mitgliedstaaten.
Wesentliche Aspekte im Überblick:
- Langfristig lassen sich die großen Herausforderungen unserer Zeit nur durch systemisches, partnerschaftliches Handeln bewältigen.
- Das von den UN festgelegte SDG 17 und das Pariser Klimaabkommen bilden das Fundament für international koordinierte Maßnahmen.
- SDG 17 regt an, Wissen, Technologien und Ressourcen so zu bündeln, dass eine nachhaltige Entwicklung weltweit wirkungsvoll angestoßen werden kann.
- Globale Partnerschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern eine faire Verteilung von Chancen, Know-how und Kapital.
- SDG 17 ist unverzichtbar für die Abmilderung der Folgen des Klimawandels Klimapolitik und globale Innovationsprozesse – und damit ein wichtiger Baustein in jedem anderen von den UN festgelegten SDG.
Mit unserem klaren Fokus auf SDG 17 und dem strategischen Ausbau von nachhaltigen Kooperationen trägt MANN+HUMMEL als aktives Mitglied im UN Global Compact und SDG-Partner zur aktiven Zukunftsgestaltung bei.
Vielfalt als Erfolgsfaktor: Partnerschaften für mehr Nachhaltigkeit
Stabile, vertrauensvolle Partnerschaften und vielfältige Kooperationsmodelle sind entscheidend für die Umsetzung von SDG 17 und die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele. MANN+HUMMEL steht als Vorreiter für integrative und innovative Partnerschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Intersektorale Zusammenarbeit
Intersektorale Partnerschaften bündeln Ressourcen und technologische Expertise. MANN+HUMMEL engagiert sich in Netzwerken mit Unternehmen, NGOs, Wissenschaft und Behörden, um gemeinsam Innovationen und nachhaltige Lösungen für komplexe Herausforderungen zu entwickeln. Der Blick über Branchengrenzen hinweg ist entscheidend für zukunftssichere SDG-Partnerschaften und den systemischen Wandel.
Internationale Kooperationen und Lieferketten-Partnerschaften
Global vernetzte Kooperationen bekommen durch den strukturierten Austausch von Informationen und eine klare Erwartungsformulierung eine zentrale Bedeutung für eine nachhaltigere Zukunft. Wir sehen internationale Kooperationen und Partnerschaften für eine nachhaltige Entwicklung als wichtige Basis unseres Geschäftsmodells und adressieren transparent unsere Erwartungen an unsere Lieferketten – von der Rohstoffgewinnung über die Produktion bis zum Endkunden. Das Ergebnis sind stabile Wertschöpfungsketten mit deutlich reduziertem Fußabdruck und gesteigerter Resilienz.
Finanzierung und Start-up-Kollaborationen durch und mit MANN+HUMMEL
Die Finanzierung und Unterstützung von nachhaltigen Innovationen liegt uns besonders am Herzen. Wir agieren als starker Investor und Partner für Start-ups, die unsere Vision teilen: reale Kundenprobleme in den Bereichen saubere Mobilität, saubere Luft, sauberes Wasser und saubere Industrien effektiv zu lösen und den Wandel zu einer nachhaltigeren Welt aktiv zu gestalten. Aktuell unterhalten wir Partnerschaften mit 12 Start-ups. Unsere gezielte Förderung von Projekten und der Aufbau einer globalen Innovationskultur zeigen, wie globale Partnerschaften für eine nachhaltige Entwicklung mit MANN+HUMMEL Realität werden. Bis Mitte 2026 sind daraus 14 konkrete Realisierungsvorhaben entstanden.
Powered by SDG 17: Die Vorteile von Partnerschaften
Starke Partnerschaften erlauben den unterschiedlichsten Akteuren die Bündelung von Ressourcen, Kompetenzen und Netzwerken zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele. Wenn Wissen, Technologie und Kapital effizient miteinander verbunden werden, entstehen Synergieeffekte, die Innovationen beschleunigen und Projekte marktfähig machen.
Der größte Mehrwert von Partnerschaften zur Erreichung der Ziele gemäß SDG Nummer 17 ist die effiziente Nutzung gemeinsamer Stärken. Nur im Schulterschluss können Herausforderungen wie der Klimawandel, soziale Ungleichheit oder fehlende Bildungsgerechtigkeit wirksam angegangen werden. Synergien entstehen, wenn aus unterschiedlichen Perspektiven und Kompetenzen eine straffe, wirkungsvolle Zusammenarbeit wird.
Innovationen entstehen, wenn Wirtschaft und Wissenschaft eng kooperieren. Vertrauen, klare Verträge und starke Netzwerke sichern den internationalen Wissenstransfer. Partner wie Fraunhofer Venture oder Max-Planck-Innovation beschleunigen technologische Durchbrüche und schützen geistiges Eigentum – ein zentrales Ziel für SDG-Partnerschaften.
Skalierung macht Innovationen marktfähig, senkt Kosten und reduziert Emissionen. Durch Partnerschaften mit wichtigen Branchenakteuren bringt MANN+HUMMEL Technologien international zur Anwendung und schafft stabile, rentable Lösungen für die Industrie, den öffentlichen Sektor und die Forschung.
Wir integrieren diese Prinzipien als verlässlicher SDG-Partner in allen Geschäftsbereichen. Ob am Flughafenterminal, im Operationssaal oder im Fahrzeug – die hohe Qualität unserer Filtrationslösungen wird weltweit geschätzt. Als Marktakteur engagieren wir uns in der gemeinsamen Entwicklung und Implementierung von Innovationsprojekten, begleiten Partner von der Idee bis zur Serienfertigung und bringen unsere jahrzehntelange Erfahrung in der Planung, Koordination und effizienten Umsetzung von Projekten weltweit ein.
Auch im Rahmen von MANN+HUMMEL Ventures gestalten wir die Zukunft der Filtration aktiv mit:
- Investitionen & Syndizierung: Direktes Investment in innovative Start-ups und Technologien.
- Joint Development Agreements (JDAs): Partnerschaften zur Entwicklung bahnbrechender Lösungen für Filtration und Nachhaltigkeit.
- Kommerzielle & strategische Partnerschaften: Effiziente Zusammenarbeit bei der Markteinführung neuer Innovationen.
- Marktforschung & Insights: Gemeinsame Analyse technologischer Trends und Branchendynamiken – von zentraler Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung von Partnerschaften zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele.
- Research Innovation Actions: Gemeinsame industrielle Forschungsprojekte mit führenden Forschungseinrichtungen und Instituten.
Wir fördern und stärken Partnerschaften. Gemeinsam mit anderen Akteuren schaffen wir skalierbare, adaptive Nachhaltigkeitsstrategien entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
SDG 17: Herausforderungen und Lösungsansätze
Die Umsetzung des SDG 17 ist oft nicht leicht. Partnerschaften zur Erreichung der Ziele sind komplex und häufig mit Spannungsfeldern verbunden, weil unterschiedliche Interessen, Machtverhältnisse und Transparenzfragen die Zusammenarbeit erschweren. Damit Partnerschaften nachhaltig wirksam sein können, müssen diese Herausforderungen klar adressiert und mit systematischen Lösungsansätzen begegnet werden. Wir setzen in unserer Rolle als verlässlicher SDG-Partner auf Professionalität, offene Kommunikation und messbare Benchmarks – und werden dafür international geschätzt. So sind wir im Executive Board des Nonwovens Instituts3 und im Forschungsbeirat der GVT4 vertreten.
Ob es um die nachhaltige Entwicklung von Partnerschaften oder um die Umsetzung von Innovationsprojekten geht: Interessenkonflikte und Transparenzdefizite gehören zum Alltag strategischer Kooperationen.
Wesentliche Problempunkte
- Interessenkonflikte & Zielabweichungen: Staaten, Unternehmen und NGOs setzen teils unterschiedliche Prioritäten. Die richtige Balance zwischen wirtschaftlichen und nachhaltigen Interessen ist eine zentrale Herausforderung.
- Mangelnde Transparenz: Unklare Entscheidungsprozesse, nicht offengelegte Zielsetzungen oder versteckte Finanzströme können das Vertrauen empfindlich stören. Fehlende bzw. zurückgehaltene Daten erschweren eine realistische Einschätzung der Partnerschaft.
- Ungleichgewicht der Machtverhältnisse: Überlegene Akteure können Entscheidungen dominieren und kleinere Partner benachteiligen.
- Politische Einflussnahme: Wirtschaftliche Interessen können politische Entscheidungen verzerren und nachhaltige Entwicklungsziele kompromittieren – und andersherum.
Um globale Partnerschaften für nachhaltige Entwicklung in der Praxis aufzubauen, sind klare Strukturen, verbindliche Regeln und transparente Prozesse unverzichtbar.
Wirkungsvolle Maßnahmen
- Klare Governance & Compliance: Verbindliche Verhaltensregeln, Anti-Korruptionsmaßnahmen und transparente Compliance-Standards stärken das Vertrauen.
- Volle Transparenz & Rechenschaft: Offenlegung von Zielkonflikten, Geldflüssen und Entscheidungswegen durch öffentlich einsehbare Berichte, Register und globale Standards zur Informationsqualität.
- Partizipative Entscheidungsfindung: Benachteiligte Gruppen und kleinere Unternehmen werden aktiv und gleichberechtigt in Entscheidungsprozesse einbezogen.
- Globale Standards & Kennzahlen: Die Abmilderung des Klimawandels ist die größte Herausforderung unserer Zeit: CO₂ als „globale Währung“ sowie international vergleichbare KPIs Kennzahlen ermöglichen eine objektive, nachvollziehbare Bewertung.
Partnerschaften im Sinne des SDG 17 zu stärken, gelingt nur durch klare Messbarkeit. Die Auswahl von KPIs ist auch ein strategischer Schritt: Je ambitionierter ein Unternehmen seine Ziele steckt und den Fortschritt dokumentiert, desto stärker prägt das seine Außenwahrnehmung.
Unsere gelebte Partnerschaftskultur wird von Kunden, Lieferanten und Branchenakteuren vielfach anerkannt und ausgezeichnet:
- „Outstanding Supplier“-Award 2025 der CNHTC Group und „Excellent Quality Partner“ 2024 von FAW-Volkswagen
- Renommierter „Supplier Recognition Award“ sowie wiederholte Ehrung als einer der nachhaltigsten Lieferanten im Rahmen des Walmart-„Project Gigaton“
- CLEPA Innovation Award 2025 für die Nachhaltigkeitsinitiative von MANN-FILTER
- PARTSLIFE Umweltpreis 2025 in der Kategorie „Circular Economy“ für die Initiative „#MANN-FILTER Go Green: Naturally better“
Diese Auszeichnungen sind Beleg dafür, dass MANN+HUMMEL aktiv seine SDG-Partnerrolle einnimmt, messbare Standards setzt und gemeinsam mit nachhaltigen Akteuren echte Kollaborationen und Partnerschaften für die Erreichung der Entwicklungsziele etabliert.
Erfolgreiche Nachhaltigkeitspartnerschaften by MANN+HUMMEL
Die Umsetzung von SDG-17-Partnerschaften zur Erreichung der UN Nachhaltigkeitsziele ist bei uns zentrale Verpflichtung und gelebte Praxis. Bei MANN+HUMMEL werden partnerschaftliche Ansätze konkret – ob in globalen Initiativen, EU-Projekten oder im eigenen Lieferantennetzwerk. Gemeinsam mit starken Partnern schaffen wir neue Lösungen und bringen die nachhaltige Entwicklung durch Partnerschaften systematisch voran. Das zeigt sich auch in unserem Nachhaltigkeitsbericht 2024.
Mit dem Beitritt zum UN Global Compact (UNGC) hat sich MANN+HUMMEL klar zur Einhaltung der zehn Prinzipien des UNGC verpflichtet – von Menschenrechten und Umweltschutz bis zur Korruptionsbekämpfung. Wir orientieren uns an internationalen Standards und tragen in Gremien und Projekten dazu bei. Damit unterstreichen wir unsere Rolle als verantwortungsvoller SDG-Partner und orientieren uns an internationalen Standards für eine verantwortungsbewusste Unternehmensführung.
MANN+HUMMEL ist als Partner in Horizon Europe Forschungsprojekten aktiv an Innovationen beteiligt, die eine nachhaltige Transformation fördern:
Nachhaltige Geschäftsmodelle erfordern den Aufbau und die Anerkennung engagierter, nachhaltiger Geschäftspartner. Mehr als 50 Unternehmen aus 17 Ländern sind Teil des MANN+HUMMEL Lieferantennetzwerks. Als Anerkennung vergeben wir regelmäßig Supplier Awards für herausragende Leistungen in verschiedenen Kategorien – ein klares Bekenntnis zu unseren globalen Partnerschaften, dem Erreichen nachhaltiger Entwicklungsziele und einer globalen Technologie-Transformation.
Wir beweisen immer wieder aufs Neue, warum eine Partnerschaft mit MANN+HUMMEL für eine nachhaltige Entwicklung steht. Die mehrfachen Gold-Auszeichnungen bei EcoVadis sowie Top-Bewertungen im internationalen CDP-Score belegen unser hohes Engagement für Nachhaltigkeit und verantwortungsvolle Lieferketten. Damit gehören wir im Bereich der Nachhaltigkeit zu den global führenden Firmen.
Zukunftsperspektiven für Partnerschaften und eine nachhaltige Entwicklung
Die Zukunft von globalen Partnerschaften wird zunehmend durch Digitalisierung und innovative Geschäftsmodelle geprägt. Effiziente digitale Lösungen und innovative Finanzmodelle stärken internationale Partnerschaften und Kooperationen im Sinne des SDG 17, entfesseln Potenziale und helfen, nachhaltige Entwicklungsziele gemeinsam zu erreichen.
Digitale Plattformen als Treiber gemeinsamer Lösungen
Die digitale Transformation ist eine Schlüsseltechnologie für die Skalierung und Steuerung nachhaltiger Initiativen. Sie verbindet Unternehmen, Organisationen und Stakeholder weltweit, ermöglicht den schnellen Datenaustausch und fördert Netzwerk- sowie Skaleneffekte. Dadurch werden neue Akteurskonstellationen und innovative Formen der Zusammenarbeit zwischen nachhaltigen Geschäftspartnern geschaffen – eine zentrale Voraussetzung für globale Partnerschaften und eine nachhaltige Entwicklung.
Ein besonderes Praxisbeispiel ist Catena-X5, das von MANN+HUMMEL genutzt wird:
- Catena-X ist eine vielversprechendere, offene, standardisierte und kollaborative Datenökosystem für die Automobilindustrie und vernetzt Hersteller sowie Zulieferer entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
- Die Plattform ermöglicht unternehmensübergreifende Interaktionen auf Basis von Interoperabilität und Datensouveränität.
- Catena-X setzt Standards für den Datenaustausch, z.B. für den Product Carbon Footprint (PCF). Diese standardisierten und geprüften Daten von zertifizierten Partnern sind die Grundlage für eine qualitativ hochwerte Berechnung des PCF. Der Product Carbon Footprint erfasst alle Treibhausgasemissionen, die ein Produkt während seines gesamten Bestehens verursacht – von den ersten Rohstoffen bis zur Entsorgung. Diese Berechnung verdeutlicht, wie umweltfreundlich ein Produkt ist, und zeigt auf, in welchen Phasen des Lebenszyklus sich Emissionen besonders wirkungsvoll reduzieren lassen.
So können Teilnehmer nachhaltigkeitsrelevante Daten effizient erfassen, steuern und validieren – und leisten als vernetzte SDG-Partner einen messbaren Beitrag zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele.
Um die UN-Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, wird MANN+HUMMEL auch in Zukunft auf eine faire, transparente Zusammenarbeit, technologischen Fortschritt und moderne wirtschaftliche Entscheidungen setzen. Sind Sie interessiert an einer respektvollen, nachhaltigen Partnerschaft mit uns? Suchen Sie nach innovativen, nachhaltigen Filtrationslösungen, die Ihre Mitarbeiter, Maschinen, Fahrzeuge und Gebäude schützen?