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1. Juni 2022

MANN-FILTER und der Mythos Nürburgring – die Mamba beim 24-Stunden-Rennen

Die Teilnahme am 50. Jubiläum des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring sollte eines der Highlights werden in der Motorsportsaison 2022 für MANN-FILTER und Landgraf Motorsport. Nach über 20 Stunden Rennfieber, grandioser Atmosphäre und einer eingespielten Mannschaft machte sich die „Grüne Hölle“ ihrem Namen Ehre und für die MANN-FILTER Mamba nahm das Rennen ein unglückliches Ende.

Ludwigsburg, 01. Juni 2022 – Beim 50. Jubiläum des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring war es für MANN-FILTER eine Ehre, mit der allseits beliebten Mercedes Mamba das Comeback auf der Nordschleife zu feiern. Vor einer Kulisse von über 230.000 Zuschauern, die aus allen Ländern in die Eifel gepilgert waren, startete MANN-FILTER zusammen mit dem bewährten Partner Landgraf Motorsport und einem professionellen Fahreraufgebot bestehend aus den beiden Nordschleifen-Profis Dominik Baumann (29, Österreich) und Patrick Assenheimer (30, Deutschland), sowie dem Juniorenduo Julien Apothéloz (21, Schweiz) und Luca-Sandro Trefz (20, Deutschland).

Das Fahrer-Quartett des 24-Stunden Rennens

Mamba Fans sorgen für Gänsehaut Feeling

Nach zwei Jahren Corona-Pandemie und Zuschauer-Abstinenz war es in diesem Jahr eine ganz besondere Rückkehr für MANN-FILTER an die berühmteste Rennstrecke der Welt. Volle Tribünen, Party die ganze Nacht und Fans aus der ganzen Welt. Das MANN-FILTER Team versorgte die Zuschauer während des Festivals mit Caps, Autogrammen und mischte sich auch unter die Camper, um die ganz besondere Stimmung aufzunehmen. Und auch die vier Mamba Schlangenbändiger fühlten sich in der Atmosphäre inmitten von gelbgrünen Farben, Caps und T-Shirts pudelwohl. Der Fan-Support bescherte dem ganzen Team Gänsehaut-Feeling und machte es der Mannschaft leicht, mehr als 24-Stunden durchzuhalten und alles zu geben, um den Zuschauern ein spannendes Rennen zu liefern. 

Die MANN-FILTER Mamba beim 24-Stunden Rennen Nürburgring

MANN-FILTER und Landgraf Motorsport – ein eingespieltes Team

Beim Qualifying um den Startplatz für den 24-Stunden Klassiker absolvierte Patrick Assenheimer die schnellste Mamba-Runde und bescherte dem Quartett mit Platz 27 eine akzeptable Ausgangslage. Dass das Rennen nicht in der ersten Kurve entschieden wird, war dem Team bereits vorab bewusst und so legte man die gemeinsame Taktik fest: Raushalten, Durchkommen, Konstanz. Mit dem Startschuss und einem schnellen, fliegenden Start wurde das Rennen freigegeben. 24-Stunden Action! 24-Stunden MANN-FILTER Beast Mode-On! Der Mercedes AMG GT3 lief wie ein Uhrwerk, spulte Runde um Runde ab. Die Fahrer wechselten sich fleißig ab und die Fans jubelten bei jeder Runde, wenn der gelbgrüne Mercedes durch die Kurven raste. 

Aufholjagd in den Nachtstunden nach Dämpferschaden

Nach einem Defekt am Dämpfer musste die Mamba jedoch zurück an die Box. Die flinken Landgraf Mechaniker richteten den Schaden in Windeseile. Dennoch war der Zeitverlust zu diesem Zeitpunkt bereits enorm, was die MANN-FILTER Mamba auf Rang 37 zurückwarf. Das steigerte den Ehrgeiz der vier Fahrer einmal mehr. In der Nacht gab das Team deutlich Gas und arbeite sich bis in die Top-15 vor. Das Ziel des Podiums im PRO-AM Klassements war zu diesem Zeitpunkt fest geplant. Doch bekanntlich kam es dann doch anders als man dachte. 

Mythos Nordschleife schlägt zu – Ausfall nach 22,5 Stunden

Das Ziel war bereits in greifbarer Nähe als sich die „Grüne Hölle“ ihrem Namen Ehre machte. Zwei Stunden vor Rennende schlug das Wetter um. Die ersten Regentropfen sammelten sich auf der Windschutzscheibe der Fahrzeuge. Einige Streckenteile waren bereits nass, während andere Abschnitte trocken blieben. Die ersten Fahrzeuge kamen schon zum Reifenwechsel an die Box und auch im Team Landgraf Motorsport entschied man sich für geschnittene Slicks, die für mehr Bodenhaftung sorgen sollten. Für Luci Trefz, der hinterm Steuer der Mamba saß, kein leichtes Unterfangen bei diesen Bedingungen. Tapfer sammelte er Kilometer, ehe der Mythos Nordschleife am Ende dann doch zuschlug. 

Die Mamba rutschte, taumelte und schlug ein. Der Schaden war am Ende zu groß, um eine Weiterfahrt zu ermöglichen. Das jähe Ende einer erfolgreichen Performance. Die Enttäuschung machte sich im Team breit.

„Alles deutete auf ein versöhnliches Rennende hin. Doch in meinem Stint präsentierte sich die Nordschleife als enorm schwierig“, so Luci Trefz. „Die getroffene Reifenwahl bewerte ich als absolut richtig. Obwohl ich keine Regentropfen mehr auf der Windschutzscheibe hatte, war die Strecke an der Unfallstelle feucht. Ich habe die Kurve nicht bekommen.“

Auch Teamkollege Patrick Assenheimer zeigte sich nach Rennende geknickt: „Natürlich ist man enttäuscht, wenn man so kurz vor Ende bei einem 24-Stunden-Rennen ausfällt. Wir hatten uns zurückgekämpft und es sah erfolgsversprechend aus. Leider fehlte uns am Ende das letzte Quäntchen Glück.“

MANN-FILTER zieht positive Bilanz

Hart gearbeitet, immer zusammengehalten und nicht aufgegeben: Trotz des unglücklichen Rennendes ist das Team nach dem Wochenende positiv gestimmt. Die Atmosphäre, der Zuschauer-Support und der ganz besondere Nürburgring-Nordschleifen Spirit bleibt allen im Gedächtnis und sorgt für unvergessliche Momente:

„Für mich war es das erste 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife“, so der Jungspund Julien Apothéloz. „Ich habe erst vor Kurzem meine Permit gemacht. Das war für mich eine neue Erfahrung und mit all den Fans war es einzigartig und hat viel Spaß gemacht. Das gesamte Team hat einen super Job erledigt. Dass es am Ende nicht gereicht hat, ist schade, aber das hätte jedem von uns passieren können. Wir haben über 20 Stunden gezeigt, dass wir guten Speed haben. Darauf können wir stolz sein.“

Dominik Baumann, der erst kurz vor dem Rennwochenende ins Team gestoßen war, kann dem nur beipflichten: „Ich habe mich direkt wohl gefühlt. Rein von der Performance, hätten wir unser Ziel durchaus schaffen können. Wir können niemanden einen Vorwurf machen. Teamseitig haben wir uns keine Fehler geleistet. Vor allem die Fahrt in der Nacht, als wir unsere Aufholjagd starteten, hat mir rückblickend am meisten Spaß gemacht.“

Gemeinsam gewinnen – gemeinsam verlieren – der MANN-FILTER Teamspirit

Landgraf Motorsport Teamchef Klaus Landgraf, der in früheren Zeiten selbst beim 24-Stunden-Rennen hinterm Steuer saß, weiß um die Tücken der Strecke. Er kennt den Mythos „Grüne Hölle“ und zieht eine positive Bilanz: „Unser Team und unsere Fahrer haben in den letzten Wochen hart und mit voller Leidenschaft auf das 24-Stunden-Rennen hingearbeitet. Durch einen Defekt sind wir auf Platz 37 zurückgefallen und haben es geschafft, uns in der Nacht auf Platz 14 vorzukämpfen. Diese herausragende Leistung wurde am Ende leider nicht belohnt. Mein großer Dank gilt dem gesamten Team, den Fahrern und unserem Partner MANN-FILTER. Wir gehen gestärkt aus der Situation hervor und werden nächstes Jahr wieder am Start stehen.“

MANN-FILTER schließt ein spannendes Rennwochenende ab und nimmt Erfahrung, Eindrücke und ein ganz besonderes Gänsehaut-Feeling als Erinnerung mit. Am Ende musste sich die Mamba der „Grünen Hölle“ geschlagen geben. Doch Rückschläge schweißen ein Team nur enger zusammen und lassen einen gestärkt aus der Situation hervorgehen. Haken setzen und nach vorne blicken: MANN-FILTER wird zurückkehren und den Mythos irgendwann bewältigen, da ist man sich im Team einig.

 

Ansprechpartner

Kersten Solacroup

Kersten Solacroup

Brand Management MANN-FILTER